Infos 2021

Erinnerung an Petition zum Hauskatzenabschuss

Liebe Mitgliedsvereine,

sehr geehrte Damen und Herren,

 

wir wollen an die übersandte Petition zum Hauskatzenabschuss erinnern. Die erforderlichen 5.000 Mitzeichnungen sind bereits erreicht, aber wir wollen noch einmal nachsetzen und versuchen 10.000 und mehr Mitzeichnungen in Niedersachsen bis zum 19.04.2021 zu erreichen. Eine entsprechende hohe Anzahl von Mitzeichnungen erhöht den Druck auf die verantwortlichen Fachpolitiker.

 

https://www.navo.niedersachsen.de/navo2/portal/nipetition/0/publicviewpetition?id=58

 

In diesem Zusammenhang haben leider noch nicht alle Vereine davon Gebrauch gemacht die Abgeordneten des Landtages für das Einzugsgebiet des Tierschutzvereines und die Fachpolitiker anzuschreiben.

 

https://www.landtag-niedersachsen.de/plenum-ausschuesse-gremien/ausschuesse/ausschuss-fuer-ernaehrung-landwirtschaft-und-verbraucherschutz/

 

Jedes Anschreiben erhöht den Druck auf die Fachpolitiker*Innen.

Wir haben in diesem Jahr am 12.09.2021 Kommunalwahl in Niedersachsen und am 26.09.2021 Bundestagswahl. Merken Sie in Ihren Anschreiben und Anfragen an die Abgeordneten an, dass Ihre Antwort zur Entscheidungsfindung für die anstehenden Kommunal- und Bundestagswahlen an die Wahlberechtigten Mitglieder Ihres Vereines weitergeleitet wird.

 

Mit den besten Grüßen

Dieter Ruhnke

 

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Gesetzestext Änd NJagdG.pdf
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2021 03 08 Offener Brief Otte-Kinast.pdf
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FINDEFIX feiert Jubiläum

40 Jahre Haustierregister

des Deutschen Tierschutzbundes 

Das erste Haustierregister Deutschlands wird 40. Anlässlich des Jubiläums blickt der Deutsche Tierschutzbund auf dessen Geschichte zurück und erinnert Tierhalter daran, wie wichtig die Kennzeichnung und Registrierung des tierischen Familienmitglieds ist. Das mittlerweile als FINDEFIX bekannte Register des Deutschen Tierschutzbundes vereinte in den vergangenen Jahrzehnten hunderttausende verschwundene Haustiere wieder mit ihren Besitzern. Dies entlastet nicht nur Tierheime - auch im Kampf gegen den illegalen Tierhandel sind Kennzeichnung und Registrierung unerlässlich.

„Tiere können uns nicht sagen, ob sie eine liebevolle Familie haben, die gerade verzweifelt nach ihnen sucht. Ein Haustierregister, bei dem die Besitzer das gekennzeichnete Tier angemeldet haben, hingegen schon“, sagt Daniela Rohs, Leiterin von FINDEFIX, dem Haustierregister des Deutschen Tierschutzbundes. In Zeiten des Corona-bedingten Haustierbooms, der sich auch bei FINDEFIX mit 15 Prozent mehr Neuregistrierungen bemerkbar macht, sei es wichtig, an die Registrierung zu erinnern: „Vor allem den vielen frischgebackenen Ersttierhaltern, die ihr Tier noch nicht angemeldet haben, wollen wir die Registrierung ans Herz legen. Ein Tier ist schneller verschwunden, als man meint. Und ohne FINDEFIX hätten viele Haustierbesitzer ihre verlorenen Lieblinge niemals wiedergesehen."

 

Deutschlands ältestes Register

Der Tierschutzbund rief das älteste Haustierregister Deutschlands 1981 ins Leben. In erster Linie war dies eine Reaktion auf damals verbreitete Tierdiebstähle durch kriminelle Versuchstierhändler. Schon von Beginn an sollte also auch der illegale Tierhandel eingedämmt werden. Da Tierdiebe Halsbänder und Marken leicht entfernen konnten, war eine sicherere und unverwechselbare Kennzeichnung der Tiere nötig. Nachdem man die ersten zehn Jahre auf Tätowierungen setzte, verbreitete sich ab 1991 die heute noch übliche Methode, Tiere mit einem Mikrochip zu kennzeichnen. Dafür injiziert der Tierarzt dem Tier einen reiskorngroßen Transponder mit Mikrochip unter die Haut. Anhand der auf dem Chip gespeicherten 15-stelligen Nummer kann ein verlorenes Tier seinem Besitzer schnell und einfach zugeordnet werden. Voraussetzung für die Wiedervereinigung durch FINDEFIX ist, dass der Halter das Tier mit Chipnummer online auf www.findefix.com oder postalisch per Formular angemeldet hat.

 

Zum Glück wieder zurück – Dank des Tierschutz-Netzwerks

Seit 2017 nennt sich das Register der Tierschutzbundes FINDEFIX. Als Dachverband der deutschen Tierheime und Tierschutzvereine verfügt der Tierschutzbund über ein großes Netzwerk, das bei der Suche und Rückvermittlung verlorener Tiere hilft. Auch im Urlaub sind registrierte Tiere heute geschützt, da sich FINDEFIX mit anderen Registrierdiensten weltweit austauscht. Eine Chronik zum 40-jährigen Jubiläum ist unter www.findefix.com/ueber-uns/40-jahre-haustierregister einsehbar. 

Seit 40 Jahren finden verlorene Tiere dank FINDEFIX zurück in ihre Familien.

 

Mit der Anmeldung bei FINDEFIX erhalten Hundebesitzer auch eine grüne Halsband-Plakette mit FINDEFIX-Rufnummer als Fundhilfe.

 



Feiern Sie ein tierfreundliches Osterfest

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Hauskatzenabschuss Petition

Liebe Mitgliedsvereine,

sehr geehrte Damen und Herren,

 

wir hatten Ihnen vor einiger Zeit die angehängte Presemeldung und eine offenen Brief übersandt, die auf die beabsichtigte Erweiterung des Hauskatzenabschusses hinweisen.

Es wurde eine Petition beim niedersächsischen Landtag eingereicht, mit der man die Streichung des Hauskatzenabschusses aus dem Jagdgesetz erreichen möchte.

Mit dem nachfolgenden Link können Sie die Petition einsehen und mitzeichnen.

https://www.navo.niedersachsen.de/navo2/portal/nipetition/0/publicviewpetition?id=58

 

Es müssen mindestens 5.000 Bürger*innen aus Niedersachsen mitzeichnen, damit die Petition in die parlamentarischen Beratungen eingeschleust und durch den zuständigen Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz beraten werden muss.

Die Mitzeichnungsfrist läuft am 19.04.2021 aus. Bis dato haben erst 24 Personen mitgezeichnet. Es ist zwingend erforderlich, dass Sie mit Ihrem Verein mobil machen und die Petition nicht nur auf Ihren Social Medias teilen, sondern auch aktiv bewerben und immer wieder bis zum Ende der Frist daran erinnern.

 

Wir unterstützen diese Petition!

 

Mit den besten Grüßen

Dieter Ruhnke

März 2021


Offener Brief an Ministerin Barbara Otte-Kinast: Elterntierschutz - Jagdschutz

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Pressemeldung

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23.02.2021

Tierschutzbund kritisiert fehlende Haltungsvorgaben für Puten

Anlässlich einer heute in Österreich vorgestellten Studie zur tierschutzkonformen Haltung von Mastputen, kritisiert der Deutsche Tierschutzbund, dass es in Deutschland noch immer keine Vorgaben für die Haltung dieser Tiere gibt.

 

„Dass gesetzliche Haltungsvorgaben für Puten schlichtweg nicht existieren, ist angesichts eines Staatsziels Tierschutz im Grundgesetz unvorstellbar“, kritisiert Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. „Die Bundesregierung hat ihre Verantwortung bisher gekonnt ignoriert, rechtlich bindende Angaben für eine tierschutzgerechte Haltung von Puten vorzugeben. Dem Versprechen im Koalitionsvertrag, dass man Lücken im Ordnungsrecht schließen wolle, sind bis heute – kurz vor Ende der Legislaturperiode – keine Taten gefolgt.“

 

Freiwillige Vereinbarungen unzureichend

 

Der Deutsche Tierschutzbund weist darauf hin, dass freiwillige Vereinbarungen, die sich die Geflügelbranche selbst auferlegt, keine gesetzlichen Regelungen ersetzen können. „Eine Bundesministerin, die sich darauf verlässt, dass die Branche selbst für eine tierschutzgerechte Haltung sorgt, macht den Bock zum Gärtner“, so Schröder. Die vorhandenen freiwilligen Vereinbarungen seien schlichtweg nicht ausreichend. So haben die Tiere bei einer Besatzdichte von knapp drei Hähnen bzw. fünf Hennen pro Quadratmeter Stallfläche zu wenig Platz. Angaben zur Strukturierung der Ställe und zu Beschäftigungsmaßnahmen sind mangelhaft und ungenau.

 

Voraussetzungen für tierschutzgerechte Putenhaltung

Aus Sicht des Deutschen Tierschutzbundes müssen verpflichtende gesetzliche Vorgaben sicherstellen, dass Puten ihre arteigenen Bedürfnisse ausleben können. Dies gelingt nur durch mehr Platz sowie Möglichkeiten für die Puten, „aufzubaumen“, das heißt, erhöhte Sitzplätze einzunehmen. Wenn weniger Puten auf derselben Fläche gehalten werden, würde dies zudem die Durchfeuchtung und Verschmutzung der Einstreu verringern, die bei den Tieren immer wieder zu schmerzhaften Entzündungen an Füßen und Brust führt und Atemwegsinfektionen begünstigt. Dem oft massiven Federpicken müsste man zusätzlich durch Strukturierung, Beschäftigungsmaterial und Zugang zu einem Außenklimabereich entgegenwirken. Durch deutlich verbesserte Haltungsbedingungen könnte unter Umständen auch auf das Schnabelkürzen verzichtet werden, das derzeit routinemäßig durchgeführt wird, um die Pickschäden zu begrenzen. Ebenso sollte der Gesetzgeber für alle tierbetreuenden Mitarbeiter eine ausreichende Sachkunde sowie eine häufige Kontrolle der Tierbestände vorschreiben.

 

Hinweis an die Redaktionen: Mehr Informationen zur österreichischen Studie finden Sie hier: https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20210222_OTS0083/aviso-online-pressekonferenz-studie-zur-tierschutzkonformen-putenhaltung-tierschutzminister-fordert-eu-mindeststandards


Tierschutzwidrige Langstreckentransporte

Obwohl viele Bundesländer in Erlassen Verbote für Tiertransporte in bestimmte Drittstaaten formuliert haben und sich immer mehr Veterinärämter weigern, diese Transporte abzufertigen, gehen die Langstreckentransporte weiter. So entschied vergangene Woche der Verwaltungsgerichtshof Mannheim im Eilverfahren, dass Kälbertransporte aus Baden-Württemberg trotz des Ende 2020 vom Ministerium für Ländlichen Raum erlassenen Verbots abgefertigt werden dürfen. Zur bundesweiten Lage kommentiert Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes:

 

„Dass immer mehr Bundesländer im vergangenen Jahr Tiertransporte in bestimmte Drittstaaten per Erlass untersagt haben, war dringend notwendig und ein wichtiger, Mut machender Schritt.

 

Manche der hart erkämpften Erlasse, die tierquälerische Transporte verhindern sollen, haben vor Gericht allerdings keinen Bestand. Nicht deshalb, weil die Transporte gesetzeskonform wären, sondern etwa aufgrund von Formfehlern oder weil den jeweiligen Veterinärämtern die Zuständigkeit abgesprochen wird. Bundesländer wie Veterinärämter stoßen in ihren Begründungen, um Transporte abzulehnen, an juristische Hürden. Transportunternehmen und Zuchtverbände hingegen nutzen Gesetzeslücken, um ihr vermeintliches Recht auf Transporte durchzufechten. In der Folge müssen Veterinärämter Langstreckentransporte abfertigen, obwohl klar ist, dass diese in der Regel weder mit dem Tierschutzgesetz noch mit EU-Recht vereinbar sind.

 

Darin zeigt sich das Dilemma einer fehlenden bundesweiten Regelung! Der Bundesrat hat erfreulicherweise in seiner Sitzung vom 12. Februar die Bundesregierung aufgefordert, ein grundsätzliches Verbot von Tiertransporten in bestimmte Drittstaaten zu prüfen. Die Bundesregierung ist nun an der Reihe, schnellstmöglich Gesetzeslücken zu schließen und rechtskonforme Verhältnisse bei den Lebendtiertransporten herzustellen.“

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Pressestelle

Deutscher Tierschutzbund e.V.

In der Raste 10

D-53129 Bonn

Tel: +49-(0)228-6049624

Fax: +49-(0)228-6049641

E-Mail: presse@tierschutzbund.de

22.02.2021

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210223_Fehlende Haltungsvorgaben für Put
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Neujahrsanschreiben des Landesverbandes

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Neujahrsanschreiben 2021.pdf
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