|
Erfolgreicher "Tag der offenen Tür" im Tierheim Hodenhagen / Appell an Menschen mit Herz
Ob Mieze in Not oder Bello ohne Herrchen: Für viele Vierbeiner aus der Region ist in Krisenzeiten das Tierheim Hodenhagen der einzige Zufluchtsort. Doch der Tierschutzverein für den Altkreis Fallingbostel als Betreiber ist auf ehrenamtliche Hilfe und Spenden angewiesen. Am Tag der offenen Tür gab es Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen und den Sinn der Einrichtung kennen zu lernen. Die Mischung aus Informationen und Unterhaltung hatte einen positiven Nebeneffekt: Der Erlös der Veranstaltung steht für Tierschutzarbeit zur Verfügung.
Hodenhagen. Schäferhund "Lobo" ist so ein Fall. Der liebenswerte Vierbeiner ist erfolgreich aufgepäppelt worden, bleibt aber ein Pflegefall und benötigt weiterhin dringend medizinische Hilfe. "Doch dafür brauchen wir Geld", hofft die Vereinsvorsitzende Renate Thiele auf Spender mit Herz.
Wein die Bewohner nun einmal Lebewesen sind, ist die Arbeit im Tierheim aufwändig. Helfer werden immer gebraucht - auch dafür will ein "Tag der offenen Tür" werben. Ein gutes Dutzend der Mitglieder "die Zahl schwankt zwischen 300 und 400) kümmert sich regelmäßig aktiv um Katzen, Hunde und Co. "Das ist aber zu wenig", appelliert Renate Thiele an alle, sich einzubringen. Katzen streicheln, Hunde spazieren führen, Außengelände pflegen, den Tierfriedhof betreuen, den Abwasch erledigen (auch Katzenklos müssen gereinigt werden): Die Arbeitsliste ist lang. "Es geht nicht nur um die Tiere - auch um das Drumherum", erklärt die Vorsitzende. Pflegestellen und Patenschaften können zusätzlich helfen, die Not der Vierbeiner zu lindern. Besucher am Tag der offenen Tür erfahren darüber mehr, aber auch über den Druck, unter dem die Einrichtung steht: "Ohne Spenden und ehrenamtliche Hilfe ist die Arbeit unter Tierschutzgesichtspunkten langfristig nicht leistbar", so Renate Thiele.
>> zurück >> |